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Mobilität

Megatrend

„Es ist Teil unseres service­orientierten Ansatzes, den Markt und die Produkte unserer Kunden zu kennen und zu verstehen.“

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Die Basis | Die Mobilitätsansprüche werden immer höher
Die Herausforderung | Feste und gleichzeitig leichte Materialien
Der Prozess | Technologien entwickeln, die zum Kunden passen
Der Vorteil | Gesamtpaket mit Know-how und Hilfestellung
Die Vision | Prozesse adaptieren für andere Geschäftsfelder



Dr.-Ing. Holger Behrens,
Geschäftsbereichsleiter Bandanlagen und Thermische Prozesstechnik

Mobilität eröffnet Möglichkeiten – und das auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Die Menschen sind zu Weltreisenden geworden. Mit Flugzeug, Schiff, Zug und Pkw gehen wir in fernen Ländern unaufhaltsam auf Entdeckungstour. Die Tourismuszahlen steigen, der Flugverkehr nimmt kontinuierlich zu, die Autobahnen sind prall gefüllt. Waren und Güter legen ihrerseits immer größere Strecken in kürzer werdender Zeit zurück. So werden sie beispielsweise per Container über die Weltmeere verschifft.

Die Mobilitätsansprüche der heutigen Zeit haben natürlich Auswirkungen auf die Stahlindustrie:  „Die Anforderungen an die Materialien für die Mobilität von heute sind hohe Festigkeit bei guter Umformeigenschaft und Beschichtungsfähigkeit“, bringt es Dr.-Ing. Holger Behrens, Leiter des Geschäftsbereichs Bandanlagen und Thermische Prozesstechnik, auf den Punkt. Um die Crash-Sicherheit und damit den Insassenschutz bei Unfällen zu erhöhen, werden durch die Automobilindustrie moderne Werkstoffe, wie z. B. hochfeste Stahl- sowie Aluminiumlegierungen, gefordert. Die SMS group bietet Lösungen:

„Eine Kombination mehrerer hintereinandergeschalteter Prozesstechnologien sorgt in einer Bandbehandlungsanlage dafür, dass die Oberfläche die geforderte Funktion hat und das Material die nötige Festigkeit.“

Ein weiterer wichtiger Impulsgeber ist die E-Mobilität. Die Erzeugung von Elektroblechen für die Antriebsmotoren der Elektroautos treibt aktuell die Verfahrenstechnik um – denn der Bedarf wächst stetig. Bei der E-Mobilität sind Leichtbau und Effizienz zudem ein Thema. „Das in den Motoren eingesetzte Elektroblech muss die nötigen magnetischen Eigenschaften besitzen, damit Energieverluste minimiert werden und die Effizienz des Antriebs erhöht wird. Die Karosserie sollte gleichzeitig gewichtsoptimiert, hochfest und verformbar sein, damit im Falle eines Unfalls Energie aufgenommen werden kann“, beschreibt Behrens die Herausforderung.


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EXTRACTIVE METALLURGY
Durch die Adaption von säurehaltigen und basischen Verfahrensstufen der Stahl- und Aluminiumbehandlung für den Einsatz auf neuen Gebieten der Grundstoffindustrie ergeben sich Möglichkeiten, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Gerade Themen rund um die Gewinnung von seltenen Metallen wie Lithium, Vanadium oder Cobalt sowie die Erzeugung von hochreinem Alumina (Aluminiumoxid) bieten neue Chancen.


Auf dem Markt stellt sich häufig die Frage, ob Aluminium nicht die bessere Wahl ist, wenn es um das Thema Leichtbau geht. Die SMS group setzt sich mit diesem Druck auf den Leichtbau ebenfalls auseinander, wie Behrens erläutert:

„Wir haben im Automobil zunehmend mehr Ausstattungen, die elektrisch angetrieben werden, und in Zukunft schwerere Batterien. Daher muss man an einer anderen Stelle Gewicht einsparen – das erfordert eine noch stärker verfeinerte Automobilstruktur.“

Bei der Frage „Stahl oder Aluminium?“ zeigt sich Behrens diplomatisch: Überall wo man Menschen transportiert und Mobilität ermöglicht, ist sehr viel Aluminium im Einsatz – weil es etwa dreimal leichter ist als Stahl. Ob in der Luftfahrt, bei Zügen oder Seilbahnen: Die entsprechenden Behandlungstechnologien bieten bei Aluminiumblechen ähnlich zum Stahl Glüh- und Oberflächenprozesse zur Einstellung der gewünschten Eigenschaften. Doch Stahl punktet hingegen mit seiner hohen Festigkeit, Aluminiumbauteile im Auto beispielsweise müssen daher etwas dicker ausfallen. „Stahl hat nach wie vor seine Daseinsberechtigung, denn er kann relativ dünn, mit sehr hohen Festigkeiten hergestellt werden.“

Die Aufgabenstellung der SMS group im Hinblick auf die Mobilitätsansprüche erklärt Behrens so: „Wir müssen Technologien entwickeln und bauen, die zum einen Vormaterial für immer festere und leichtere Bauteile produzieren und zum anderen spezielle Materialeigenschaften oder Oberflächenfunktionen aufweisen. Dabei geht es um diverse Materialien wie Stahl, Edelstahl, Elektroblech und Aluminium.

„Wir sind mehr als ein Techniklieferant. Die SMS group ist Technologieanbieter mit hoher Prozesskompetenz, um als Partner der potenziellen Kunden Werke und Umwandlungsschritte zu planen und zu bauen.“

Wenn der Kunde ein spezielles Produkt wie ein Automobilblech oder eine Fassadenverblendung herstellen möchte, ist die Fragestellung: Welche Eigenschaften muss dieses Produkt aufweisen? „Wenn wir verstanden haben, was in Zukunft für Erwartungen z. B. an Karosseriebleche gestellt werden oder welche funktionellen Oberflächen Bauteile aufweisen müssen, dann wissen wir auch, welche Prozessstufen wir entwickeln oder einsetzen müssen, damit unsere Kunden die nötige Kompetenz dafür haben, dieses Produkt zu erzeugen.“ In dem Komplettpaket aus technologischer Kompetenz und der Möglichkeit, neue Verfahrensschritte zu entwickeln und dann zur Industriereife zu bringen, sieht Behrens den Schlüssel.

„Wir liefern neben der technologischen Kompetenz auch das erforderliche Projektmanagement und unterstützen bei der Erstellung sowie Finanzierung des Projektes.“


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„Der weltweite Transformationsprozess der Automobilindustrie ist ein wichtiger Treiber.“

Stephan Krämer, Geschäftsbereichsleiter Flachwalzwerke

Die Anforderungen an flachgewalzte Stahl- und Aluminiumprodukte steigen kontinuierlich. Treiber sind der weltweite Transformationsprozess der Automobilindustrie als eine Schlüsselindustrie, aber auch andere Bereiche wie Infrastruktur, Energie, Transport und Sicherheit.

Einhergehend mit stetig steigenden Qualitätsanforderungen im Hinblick auf geometrische Toleranzen, Oberflächen und metallurgische Eigenschaften werden neue, verbesserte Werk­stoffe entwickelt, beispielsweise Mehrphasenstähle mit einer sehr guten Kombination aus Festigkeits- und Zähigkeitseigenschaften für sicherheitsrelevante Bauteile im Fahrzeugbau. Unsere Anlagentechnik, d. h. leistungsfähige mechatronische Systeme mit einer intelligenten Automation und Prozesstechnologie, liefert die Produktionsanlagen für die Herstellung und Weiterentwicklung aller gängigen metallischen Werkstoffe. Entsprechend den Anforderungen unserer Kunden wird diese Technik kontinuierlich weiterentwickelt. Höchste Festigkeiten für Grobbleche werden beispielsweise durch eine nachträgliche Wärmebehandlung in unserer neu entwickelten MFQ (MultiFlex-Quench®) erzielt.

Bei der Anlagenauslegung und -weiterentwicklung profitieren wir von unserer über 30-jährigen Erfahrung in der mathematisch-physikalischen Anlagen- und Prozesssimulation. So können im engen Dialog mit unseren Kunden Neubau- oder Modernisierungsvorhaben auf der Basis des geplanten Produktionsprogrammes und der geplanten Produktionsleistung bedarfsgerecht auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten werden. Ein hoher Automations- und – zunehmender – Digitalisierungsgrad unserer Anlagen stellt die maximale Verfügbarkeit der Anlagen bei höchster Produktqualität sicher. Die Berücksichtigung der weltweiten Markttrends, wie beispielsweise der Substitution von konventionellen Verbrennungsantrieben durch umweltfreundlichere Lösungen, ist dabei unerlässlich.

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„Wenn wir einen gestiegenen Bedarf erkennen, arbeiten wir auch an ganz neuen Prozessen.“

Dr.-Ing. Thomas Winterfeldt, Geschäftsbereichsleiter Schmiedetechnik

Weltweite Marktentwicklung im Blick

Die Ansprüche der Kunden wachsen deutlich, dabei geht es im Wesentlichen um drei Themen: Produktivität bei gleichzeitiger Reduktion des Energiebedarfs, Qualität und Prozesssicherheit. Wir entwickeln unsere Anlagen und Maschinen dahingehend kontinuierlich weiter.

Wir investieren zudem jährlich einen hohen Betrag in die Produktentwicklung und Technologie, beteiligen uns an öffentlichen Projekten und sind im engen Austausch mit Universitäten.

Durch die vielen weltweiten Kontakte zu unseren Kunden, durch Teilnahme an Messen und Konferenzen, aber auch über unsere globalen Niederlassungen haben wir einen sehr guten Überblick über die Marktentwicklung.

Wenn wir einen gestiegenen Bedarf erkennen, wie es ihn gerade in der Anwendung von hochfestem Aluminium gibt, optimieren wir hierfür unsere Technologien und arbeiten auch an ganz neuen Prozessen.

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