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Konnektivität

Megatrend

„WIR HABEN UNS NUTZER­ZENTRIERTE ENTWICKLUNG AUF DIE FAHNEN GESCHRIEBEN.“

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Die Basis | Konnektivität als Grundlage für Digitalisierung
Die Herausforderung | Unstrukturierte Automationsabläufe
Der Prozess | Von der Basislösung zur Königsdisziplin
Der Vorteil | Doppeltes Know-how für gewinnbringende Projekte
Die Vision | Eine saubere Schnittstelle zum Kunden



Christian Geerkens, Geschäftsbereichsleiter Elektrik und Automation (l.),
und Bernhard Steenken, CEO, SMS digital

Isolation ist unser Ende. Das gilt für Unternehmen, aber auch für jedes einzelne Individuum. Wer Verbindungen aufbaut und diese für sich nutzt, kann hingegen Großes erreichen. Dieser Gedanke hat mehr Aktualität denn je, denn das Prinzip Vernetzung dominiert den gesellschaftlichen Wandel. Bestes Beispiel sind die sozialen Netzwerke, die eindrucksvoll beweisen: Teilbare Informationen bringen Menschen zusammen.

Im Wirtschaftssektor hat die Vernetzung noch eine viel weitreichendere Dimension, wie Bernhard Steenken, CEO, SMS digital GmbH, erklärt:

„Konnektivität ist die Basis für alles – ohne Konnektivität keine Digitalisierung.“

Die Tochterfirma der SMS group stellt die Technologien und Lösungen bereit, um die Anlagen und Produktionsprozesse ihre Kunden zu digitalisieren. Der Integrationsaufwand dahinter ist aber häufig sehr hoch – ein Prozess, der gerne mal unterschätzt wird.

Die große Herausforderung, vor der die Mitarbeiter der SMS group stehen, ist die inhomogene Automationslandschaft beim Kunden, die auch von den vielen Schnittstellen herrührt. Dementsprechend sind auch die Daten unstrukturiert und inhomogen. „Um dieses Problem zu lösen, haben wir für den Bereich Konnektivität ein Produkt aufgesetzt, das Data Factory heißt. Die unstrukturierten Daten werden dort vom Kunden gesammelt und in Smart Data gespeichert, also in strukturierte und homogenisierte Daten verwandelt“, erklärt Steenken.

Diese Premiumdaten sind die Grundlage für alle weiteren Schritte der Digitalisierung eines Unternehmens – denn sie müssen zur Verfügung stehen, damit Softwarelösungen entwickelt und gewinnbringend eingesetzt werden können. Nur mit strukturierten Daten kann ein Unternehmen die Potenziale, die die Digitalisierung bietet, nutzen.


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KUNDENWÜNSCHE
• Interne Prozesse komplett digitalisieren, um die eigene Lieferkette zu optimieren
• Workflow der Prozesse durch Digitalisierung verbessern (Qualität, Ausbringung, Lieferzeiten)
• Regelwerk für Software bei der SMS group mitkaufen oder selbst aufsetzen
• Daten teilen oder Datensharing bewusst vermeiden


Bei der Entwicklung digitaler Applikationen arbeitet die SMS group absolut nutzerzentriert. Das heißt, der Kunde wird von Beginn an in den Prozess miteinbezogen. Erste Ideen werden mit ihm diskutiert, bewertet und umgesetzt.

„Im Bereich Digitalisierung geht es nicht bloß darum, etwas besser zu machen. Die digitalen Produkte müssen einen ganz konkreten Kundennutzen haben – das steht für uns im Vordergrund“, sagt Christian Geerkens, Leiter des Geschäftsbereichs Elektrik und Automation. Die Qualitätserhöhung des Produkts, die Ausbringungs- oder Lieferzeitverbesserung sind Beispiele für einen erkennbaren Nutzen.
 
Hinter den Digitalisierungsprozessen der SMS group steckt eine strukturierte Vorgehensweise – ohne die geht es aus Sicht von Steenken und Geerkens auch gar nicht. Geerkens stellt fest:

„Alle Kunden beschäftigen sich inzwischen sehr intensiv mit dem Thema Digitalisierung. Viele klassische Betreiber sehen darin eine ganz große Chance.“

Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass Unternehmen, angesichts der zahlreichen Möglichkeiten im Bereich Digitalisierung, zu viel auf einmal wollen. „Schritt 1 ist immer, die Anlage ‚digital ready‘ zu machen, also die Konnektivität mittels strukturierter und ausleitbarer Daten zu gewährleisten. Unsere Empfehlung an den Kunden ist dann: Fangt mit Bestandsapplikationen und Softwarelösungen aus dem Regal an. Das ist das kleine Investment, das sich aber schnell rechnet“, erklärt Steenken.

Damit können Unternehmen erfolgreiche Leuchtturmprojekte schaffen. Die Königsdisziplin sind dann eigene Softwarelösungen oder auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Ein solches Vorgehen ist nicht nur hinsichtlich der schrittweisen Digitalisierung sinnvoll, sondern auch mit Blick auf Skeptiker: „Die Digitalisierung ist grundsätzlich umstritten, hier treffen auch zwei Generationen aufeinander. Daher muss man erst einmal Akzeptanz schaffen. Und das geht durch erfolgreiche Pilotprojekte am besten“, so Steenken. Mit anderen Worten: eine große Vision haben und klein starten.

Wenn es um den sinnvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz geht, kann die SMS group besonders stark mit ihrer weitreichenden Kompetenz glänzen. Denn sie hat nicht nur die digitale Expertise, sondern auch das Prozessverständnis in der Stahlbranche. „Wenn man das verknüpft, wird es erst richtig smart und effizient“, sagt Steenken und Geerkens ergänzt: „Das bieten nur wir auf dem Markt. Die Kombination aus beidem ist der entscheidende Erfolgsfaktor für uns.“

Das Prozesswissen können die SMS-Mitarbeiter schon in die Algorithmen implementieren. Wenn der reine Datenfachmann beispielsweise eine Datenanomalie im Prozess vermutet, können die Prozessexperten der SMS group direkt erkennen: Hierbei handelt es sich um eine Phasenumwandlung. Das macht die Arbeit um einiges effizienter. „Damit sparen wir dem Kunden viel Geld und er kommt schneller zu einem Ergebnis“, sagt Steenken.


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DIE REVOLUTION DER KLASSISCHEN SERVICE-PRODUKTE

Der Vernetzungsgedanke spielt im Geschäftsbereich Technischer Service ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein Beispiel dafür ist die Fernunterstützung mithilfe von Augmented Reality. Denn damit können sich unsere Service-Experten aus der Ferne ein Bild machen und Hilfestellung geben. Klassische Serviceprodukte revolutionieren sich durch den Einfluss der Digitalisierung. Bereits vor Jahren wurden beim Technischen Service der SMS group die ersten digitalen Produkte geschaffen. Sie ermöglichen heute einen guten Einstieg ins digitale Zeitalter.

„Wir werden die Möglichkeiten des Lernenden Stahlwerks verstärkt für unseren Service nutzen.“
Jochen Burg, Geschäftsbereichsleiter Technischer Service


Seine Formel für das Erfolgskonzept der SMS group lautet daher: Digitale Expertise und das Prozessverständnis werden zum Nutzen für den Kunden – damit er sein gewünschtes Ziel erreicht.

„Wenn man digitale Expertise und Fachverständnis verknüpft, wird es erst richtig smart.“

Wenn es nach Steenken geht, ist die Konnektivität in Zukunft bereits die vorhandene Basis und nichts mehr, was man mit dem Kunden auf den Weg bringen muss. „Egal, ob der Kunde sich selbst darum kümmert oder wir diese Basis mit ihm zusammen schaffen – meine Vision ist, dass er über saubere Daten verfügt und wir mit ihm eine Schnittstelle haben. So können wir ihm beispielsweise Apps zum Testen unkompliziert zur Verfügung stellen“, sagt Steenken.

Auch Geerkens hat klare Vorstellungen, wie die Konnektivität die Weichen für die künftigen Entwicklungen stellt: Alle Daten eines Unternehmens werden über ein System zu einer Datenbasis miteinander verbunden sein und der Kunde hat die Wahl zwischen unterschiedlichen Plattformen, auf denen Applikationen liegen, die er für seine Produktionsprozesse nutzen kann.

„Die SMS group bietet eine eigene Plattform an, wo der Kunde die Möglichkeit erhält, über die Data Factory und vorhandene Prozessmodelle nachzurechnen, was er an seiner Produktion optimieren kann.“

Beide sind sich einig, dass Unternehmen die Digitalisierung und die basisbildende Konnektivität als  Chance begreifen sollten. „Wer die Möglichkeiten der Digitalisierung jetzt nicht nutzt, wird keinen Bestand haben können“, gibt Geerkens zu bedenken und Steenken fügt hinzu: „Man darf sich den Megatrends nicht verschließen. Denn sie zeigen, wo es für uns alle – also auch für die Metallindustrie – künftig hingeht.“

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„In der SMS digital GmbH bündeln wir unser Expertenwissen rund um die Digitalisierung und verknüpfen es mit unseren Produkten und Technologien.“

Prof. Dr.-Ing. Katja Windt, CDO, SMS group GmbH

Automatisierung von Prozessen

Neben der stetigen Weiterentwicklung und Optimierung unserer bestehenden Produkte arbeiten wir mit Blick auf die Konnektivität kontinuierlich an der erfolgreichen Realisierung von neuen und innovativen Lösungen.

Wir sind uns sicher, dass nur der Einsatz von innovativer, aber dennoch ausgereifter Sensorik, gepaart mit intelligenter Elektronik und Software, die zukünftigen Kundenanforderungen vollumfänglich bedienen kann. Einzelne Messergebnisse werden mithilfe intelligenter, in Zukunft selbstlernender Regelalgorithmen aufbereitet, um den gesamten Prozess zu optimieren. Ein konkretes Beispiel dazu ist die laufende Weiterentwicklung unserer hotCAM zu einer intelligenten automatisierten Walzgerüstregelung.

Die Automatisierung von Prozessen, als ein wichtiger Bestandteil des Megatrends Konnektivität, ist gleichzeitig auch eine wichtige Voraussetzung zur Erfüllung unseres Leistungsanspruchs.

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SMS group GmbH
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